Im Jahre 1811 wird der erste Unterricht in gemieteten Lehrzimmern bei Bauern im Dorf erteilt. Der erste Unterlehrer war der Sohn eines hiesigen Tischlers. 1820 wird dann mit dem Bau eines einstöckigen Schulhauses begonnen. Über 50 Jahre lang wird die Schule einklassig geführt.

1907 wird das Schulhaus erweitert und der zweite Stock aufgebaut. Durch die Vergrößerung konnte die Schule nun dreiklassig und ab 1936 vierklassig geführt werden.

 

Chronik aus dem Jahr 1946/47: "Mangel an Bekleidung und Beschuhung dauerte noch immer an. Im Winter mussten daher viele Schüler der niedersten Klassen vom Unterricht fern bleiben. Im allgemeinen ist jedoch festzustellen, daß die Eltern auch diesbezüglich ihren Pflichten nach gekommen sind und die Kinder fleißig die Schule besuchten."

Nach dem Zweiten Weltkrieg sinkt die Schülerzahl stark, doch in den folgenden Jahren wächst diese wieder rasch. Das Schulhaus wird schnell zu klein und so wird es 1965 erneut umgebaut und für die Nebenräume kommt ein Zubau hinzu.

Chronik aus dem Jahr 1964/ 65: "Wochenlang war das Schulhaus von mächtigen Staubwolken erfüllt. Das ganze Schulgeschehen trat gegenüber diesem Baubetrieb in den Hintergrund und Schüler sowie Lehrer nahmen alles Ungemach auf sich, galt es doch einer neuen und schöneren Schule für St. Georgen Opfer zu bringen."

 

Im Laufe der letzten Jahre wird auch die Wichtigkeit des Turnunterrichts für Landkinder erkannt und so wird 1990 ein großer, moderner Turnsaal feierlich eröffnet.

Chronik aus dem Jahr 1989/90: Bei strahlend schönem Sommerwetter (30 Grad) umrahmten die Schüler der Volksschule mit Gedichten, Liedern und einem Tanzspiel die Feierstunde würdig."

 

Im Zuge dieses Turnsaalbaus wird auch der Schulgarten zur großen Freude der Schüler neu gestaltet.


In den letzten Jahren sind die Klassenräume freundlich ausgemalt, das Dach des Schulhauses saniert und alle Klassenräume mit körpergerechten Schulmöbeln ausgestattet worden. Die Fenster sind erneuert und mit Rolläden versehen worden.